Dissenter – die neue Meinungsfreiheit im Internet

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Mit Dissenter ist gerade ein revolutionäres Kommentarsystem für ALLE Internetseiten gestartet. Das ist übrigens keine Übertreibung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kommentarsystemen ist Dissenter nicht Bestandteil der besuchten Webseite und kann auch nicht von dort moderiert oder zensiert werden. Dissenter nutzt einen eigenen Server und speichert dort die Kommentare, die zu einer bestimmten URL verfasst werden. Somit könnt ihr auch Kommentare auf Seiten verfassen, wo das sonst nicht möglich wäre. Die Kommentare können jedoch nur von anderen Dissenter-Nutzern gelesen werden.

Aber genug der Theorie, schauen wir uns das mal auf der Startseite der „Tagesschau“ an, die keine eigene Kommentarfunktion besitzt. Mit einem Klick auf das Browser-Plugin öffnet sich Dissenter, hier von mir rot umrandet:

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Nun kann man frei einen Kommentar verfassen oder die Seite bewerten. Wie man sieht, existieren bereits 31 Kommentare, also blättern wir mal runter und lesen ein paar davon:

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Natürlich kann man die Kommentare ebenfalls bewerten oder direkt darauf antworten. Das funktioniert wie bereits erwähnt auf JEDER Webseite, weltweit. Bei jedem Nachrichtenartikel, Youtube-Video, Wikipedia-Artikel, Twitter, Facebook usw.

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Betreiber von Dissenter ist übrigens die amerikanische „Free Speech“ Plattform Gab, deren Gründer Andrew Torba für seine positive Einstellung zur Meinungsfreiheit bekannt ist.

Wie kommt man nun an Dissenter? Man benötigt dafür einen Account bei Gab und das Browser-Plugin von Dissenter. Das kann man hier herunterladen und installieren und damit lässt sich die Kommentarfunktion direkt auf jeder Seite aufklappen und nutzen.

Fazit: Dissenter ist eine tolle Sache und bringt die Meinungsfreiheit und sogar ein Stück weit die Anarchie der Anfangstage zurück ins Internet. Angesichts der sich immer mehr verbreitenden Zensur und „political correctness“ auch hier in Deutschland immer wichtiger.

Da der Server in den USA steht, die Kommentare nicht auf den besuchten Seiten gespeichert werden und der Betreiber ein Verfechter von Free Speech ist, wird Dissenter nur schwer aufzuhalten sein. Und es macht auch enorm Spass, dieses neue Kommentarsystem zu nutzen.

 

Nachtrag vom 11.04.2019: Ursprünglich war das Plugin auch in den Appstores von Chrome und Mozilla erhältlich, wurde jedoch von dort entfernt. Freie Meinungsäusserung ist eben nicht erwünscht. Das stellt aber kein Problem dar, denn das Plugin lässt sich unter dissenter.com/download auch weiterhin manuell herunterladen und installieren.

Als erste Nation verhindert übrigens Neuseeland den Zugriff auf die Domain von Dissenter. Die Sperre lässt sich selbstverständlich durch Benutzung eines VPN oder Proxy umgehen, aber es ist schon bedenklich, wie eifrig westliche Nationen und vermeintliche Demokratien mittlerweile ihre Bürger kontrollieren möchten. Sicherlich werden sich künftig noch weitere Länder anschliessen, auch in Deutschland bzw. in der EU nimmt die faschistische Tendenz zur Zensur immer weiter zu.

Nachtrag vom 25.05.2019: Mittlerweile hat Dissenter einen eigenen Browser, bei dem das Plugin bereits integriert ist. Basis des Dissenter Browsers ist der bekannte Brave Browser, der auch ohne Dissenter sehr zu empfehlen ist. Hier gibt es einen weiteren Blog speziell über den Dissenter-Browser: Klick