Dissenter Browser – „The Free Speech Browser“

Vor einiger Zeit habe ich hier die Browser-Erweiterung Dissenter vorgestellt, die es erlaubt, auf jeder beliebigen Webseite zu kommentieren. Inzwischen hat Dissenter noch einen draufgesetzt und einen eigenen Browser veröffentlicht, in dem der Dienst bereits integriert ist. Bei dem Browser handelt es sich um nichts Geringeres als um den bereits bekannten Brave Browser mit kleinen Änderungen.

In diesem Blog geht es um 3 Dinge: Die Dissenter Erweiterung, den Dissenter Browser und den Brave Browser.

Auf die Browser gehe ich weiter unten ein, zunächst einmal soll es um Dissenter selbst gehen. Diese Erweiterung für alle gängigen Browser erlaubt es, ohne Angst vor Zensur auf jeder Webseite zu kommentieren, weltweit. Die Kommentare werden nicht auf der besuchten Webseite gespeichert, sondern auf dem Dissenter Server. Die Kommentare sieht man nicht öffentlich, nur Nutzer von Dissenter können sie lesen und darauf reagieren. Mit einem Klick auf die Erweiterung öffnet sich jederzeit die Kommentarfunktion von Dissenter, hier am Beispiel der Webseite der „tagesschau“.

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Brave Browser mit nachträglich installierter Dissenter Erweiterung

Selbstverständlich entlädt sich auf Dissenter nun der ganze Frust der Leute über die Medien und die Kommentare sind bisweilen ganz schön knackig, aber auch nicht unverdient. Der Journalismus ist in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland immer mehr zu Propaganda und Meinungsjournalismus verkommen und wenn die Leser andere Ansichten äusserten, wurden zunehmend auch die Kommentarspalten immer stärker zensiert oder gar ganz abgeschaltet.

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Dissenter Browser mit integrierter Dissenter Kommentarfunktion

Mit Dissenter kann man plötzlich wieder unzensiert seine Meinung äussern, was den Medien natürlich wenig gefällt. In Folge dessen gab es einige Schmierartikel in englischprachigen Medien und die Erweiterung wurde eilig aus den App-Stores von Mozilla, Google, Apple etc. entfernt. Natürlich kann man sie auch manuell herunterladen und installieren, aber technische Laien haben oft keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen.

Mit dem Dissenter Browser bekommt man nun den hervorragenden Brave Browser mit vorinstalliertem Dissenter. Alles was man jetzt noch benötigt, ist ein Account bei Gab. Selbstverständlich kann man den Browser auch ohne Gab-Account nutzen, aber dann entgeht einem natürlich die Kommentarfunktion. Wer an der Kommentarfunktion von Dissenter nicht interessiert ist, kann dann auch gleich Brave benutzen.

Was ist der Brave Browser?

Bei Brave handelt es sich um Projekt eines ehemaligen Mozilla-Mitbegründers. Der Browser selbst ist Open Source und basiert auf Chromium. Im Gegensatz zu anderen Browsern wie Firefox, Chrome etc. setzt man hier auf die Privatsphäre des Nutzers und so ist das Blocken von Werbung, Trackern oder Scripten bereits integriert. Selbst eine Anbindung an das anonyme Netzwerk Tor ist vorhanden, wenn man Seiten anonym besuchen oder leidige Ländersperren umgehen möchte.
Brave ist ein sehr ausgereifter Browser und steht anderen Browsern in nichts nach, ganz im Gegenteil. Brave steht für fast alle Betriebssysteme zur Verfügung, lediglich Tor ist zur Zeit dieses Blog-Eintrags noch nicht auf mobilen Geräten implementiert.
Nutzer von Brave müssen Dissenter manuell herunterladen und installieren (eine Sache von wenigen Minuten).

Was ist der Dissenter Browser?

Der Dissenter Browser ist vereinfacht gesagt Brave mit integrierter Dissenter-Erweiterung und leicht geändertem Design. Es handelt sich um einen „Fork“, also eine Gabelung und Fortführung des Projekts zu eigenen Zwecken. Der Hauptzweck ist selbstverständlich, Dissenter einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, auf der Basis eines bereits eingeführten und bewährten Browsers.
Der Dissenter Browser hat alle Features von Brave, lediglich das integrierte Bezahlsystem wurde nicht übernommen, das sog. BAT (Basic Attention Token). Dabei handelt es sich um ein eigenes Token-Bezahlsystem, das für die meisten Leute ohnehin uninteressant sein dürfte. Dissenter wird nach meinen aktuellen Infos auf Bitcoin setzen, was auch weitaus interessanter ist.

Hier die Startseite des frisch installierten Dissenter Browsers:

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Statt wie bei Brave die am häufigsten benutzen Webseiten, werden hier mit Dissenter kommentierte Artikel angezeigt. Wer das nicht mag, kann mit dem Menü oben links das Aussehen und Verhalten der Startseite anpassen.

Ein Klick auf das grüne Dissenter Icon oben öffnet jederzeit die Kommentarfunktion. Alles was eine URL hat, kann nun mit Dissenter kommentiert werden. Auch ein Live-Chat steht zur Verfügung. Die „5“ auf dem Glockensymbol zeigt, dass seit meinem letzten Besuch 5 Leute meine Kommentare bewertet oder darauf geantwortet haben. Mein Benutzersymbol habe ich rot ausradiert.

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Rechts neben dem Dissenter Knopf befindet sich das „Shields“ Menü, wie es Benutzer von Brave bereits kennen. Dort kann man die Sicherheitseinstellungen für Webseiten ändern, indem man Scripte, Cookies oder Tracker erlaubt oder blockiert. Das kann man global einstellen oder für jede Webseite individuell.

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Ganz egal ob man nun Brave oder den Dissenter Browser benutzt, die grundlegenden Funktionen sind gleich. Funktionen wie das Blocken von Werbung oder Trackern sind im Browser gleich integriert, man muss nicht erst wie bei anderen Browsern mit Erweiterungen aufrüsten, obgleich das natürlich auch geht. Durch seine Chromium Basis lassen sich Erweiterungen aus dem Chrome Appstore nutzen.

Wird sich Dissenter durchsetzen?

Der Dissenter Dienst ist im März 2019 gestartet und hat dank der Gab Community schon jetzt (Mai 2019) eine grosse Fanbasis im englischsprachigen Raum. Dabei hat natürlich sehr geholfen, dass der Gründer von Dissenter der gleiche ist wie der von Gab, nämlich Free Speech Verfechter Andrew Torba.

Im deutschsprachigen Raum sieht es zur Zeit noch etwas dünn aus, aber ich gehe davon aus, dass sich Dissenter auch hier mit der Zeit allmählich herumsprechen wird.

 

Zum vorherigen Artikel über die Dissenter-Erweiterung

Download des Dissenter Browsers oder der Browser Plugins

Download des Brave Browsers (auch ohne Dissenter empfehlenswert)

 

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Dissenter – die neue Meinungsfreiheit im Internet

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Mit Dissenter ist gerade ein revolutionäres Kommentarsystem für ALLE Internetseiten gestartet. Das ist übrigens keine Übertreibung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kommentarsystemen ist Dissenter nicht Bestandteil der besuchten Webseite und kann auch nicht von dort moderiert oder zensiert werden. Dissenter nutzt einen eigenen Server und speichert dort die Kommentare, die zu einer bestimmten URL verfasst werden. Somit könnt ihr auch Kommentare auf Seiten verfassen, wo das sonst nicht möglich wäre. Die Kommentare können jedoch nur von anderen Dissenter-Nutzern gelesen werden.

Aber genug der Theorie, schauen wir uns das mal auf der Startseite der „Tagesschau“ an, die keine eigene Kommentarfunktion besitzt. Mit einem Klick auf das Browser-Plugin öffnet sich Dissenter, hier von mir rot umrandet:

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Nun kann man frei einen Kommentar verfassen oder die Seite bewerten. Wie man sieht, existieren bereits 31 Kommentare, also blättern wir mal runter und lesen ein paar davon:

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Natürlich kann man die Kommentare ebenfalls bewerten oder direkt darauf antworten. Das funktioniert wie bereits erwähnt auf JEDER Webseite, weltweit. Bei jedem Nachrichtenartikel, Youtube-Video, Wikipedia-Artikel, Twitter, Facebook usw.

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Betreiber von Dissenter ist übrigens die amerikanische „Free Speech“ Plattform Gab, deren Gründer Andrew Torba für seine positive Einstellung zur Meinungsfreiheit bekannt ist.

Wie kommt man nun an Dissenter? Man benötigt dafür einen Account bei Gab und das Browser-Plugin von Dissenter. Das kann man hier herunterladen und installieren und damit lässt sich die Kommentarfunktion direkt auf jeder Seite aufklappen und nutzen.

Fazit: Dissenter ist eine tolle Sache und bringt die Meinungsfreiheit und sogar ein Stück weit die Anarchie der Anfangstage zurück ins Internet. Angesichts der sich immer mehr verbreitenden Zensur und „political correctness“ auch hier in Deutschland immer wichtiger.

Da der Server in den USA steht, die Kommentare nicht auf den besuchten Seiten gespeichert werden und der Betreiber ein Verfechter von Free Speech ist, wird Dissenter nur schwer aufzuhalten sein. Und es macht auch enorm Spass, dieses neue Kommentarsystem zu nutzen.

 

Nachtrag vom 11.04.2019: Ursprünglich war das Plugin auch in den Appstores von Chrome und Mozilla erhältlich, wurde jedoch von dort entfernt. Freie Meinungsäusserung ist eben nicht erwünscht. Das stellt aber kein Problem dar, denn das Plugin lässt sich unter dissenter.com/download auch weiterhin manuell herunterladen und installieren.

Als erste Nation verhindert übrigens Neuseeland den Zugriff auf die Domain von Dissenter. Die Sperre lässt sich selbstverständlich durch Benutzung eines VPN oder Proxy umgehen, aber es ist schon bedenklich, wie eifrig westliche Nationen und vermeintliche Demokratien mittlerweile ihre Bürger kontrollieren möchten. Sicherlich werden sich künftig noch weitere Länder anschliessen, auch in Deutschland bzw. in der EU nimmt die faschistische Tendenz zur Zensur immer weiter zu.

Nachtrag vom 25.05.2019: Mittlerweile hat Dissenter einen eigenen Browser, bei dem das Plugin bereits integriert ist. Basis des Dissenter Browsers ist der bekannte Brave Browser, der auch ohne Dissenter sehr zu empfehlen ist. Hier gibt es einen weiteren Blog speziell über den Dissenter-Browser: Klick

Morakniv oder Mora Messer aus Schweden

Wer auf der Suche nach einem feststehenden Arbeits- oder „Outdoor“ Messer ist, sollte einmal die Mora Messer aus Schweden in Betracht ziehen. Morakniv (früher: Mora of Sweden) ist ein Zusammenschluss zweier Firmen in dem schwedischen Städtchen Mora und weltweit bekannt für seine extrem günstigen, aber qualitativ hochwertigen Messer.

Für die meisten dieser Messer bezahlt man nicht mehr als 10..20 Euro und sie kommen mit einem einfachen Holz- oder Kunststoffgriff daher. Hier ein Morakniv 840 Clipper für €9.99 aus einem nicht näher bezeichneten Baumarkt:

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Das Logo lässt sich einfach mit etwas Nitro-Verdünnung abwischen. Ansonsten handelt es sich um ein ganz normales 840 Clipper in Rot mit Carbonstahlklinge.

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Wie die meisten Moras kommt das 840 Clipper mit einem aufgespritzten Kunststoffgriff daher, der aber selbst bei nassen Händen gut und rutschfrei in der Hand liegt. Der schwarze Teil des Griffs mit dem aufgeprägten Rautenmuster fühlt sich leicht gummiartig an, während die roten Teile aus dem gleichen harten Kunststoff wie die Scheide bestehen.

Die Scheiden der Mora Messer sind ebenso einfach gestaltet wie funktional. Die Messer rasten mit einem leichten „Klick“ in die Scheide ein und sitzen dort ziemlich sicher. Selbst über Kopf stehend lassen sich die Messer nicht einfach so herausschütteln. Auf der Rückseite befindet sich in der Regel ein Gürtelclip, um die Scheide sicher am Gürtel oder an der Hose zu befestigen.

Okay, ein guter Kunststoffgriff, eine billig anmutende, aber funktionale Scheide. Das liegt alles im Rahmen dessen, was man in diesem Preissegment erwarten kann.

Es ist jedoch vor allem der Klingenstahl, denen die Messer ihren Ruf verdanken. Die Stähle der Mora Messer stecken auch wesentlich teurere Messer locker in die Tasche. Das 840 Clipper beispielsweise kommt mit einer Carbonstahlklinge daher, andere Modelle wie das 860 Clipper dagegen mit einer Klinge aus rostfreien Stahl. Daneben gibt es auch Modelle aus „Sandvik Steel“, ein 3lagiger Verbundstahl.

Typisch für Mora Messer ist auch der „Scandi Grind“, also ein „skandinavischer Schliff“. Dabei handelt es sich um einen einfachen Schliff, der von der gesamten Klingenstärke ausgehend ohne Umwege auf Null ausläuft. Schon im Auslieferungszustand sind diese Messer beeindruckend scharf.

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Klingen mit „Skandi-Schliff“ sind nicht nur ausserordentlich robust, sondern auch leicht nachzuschärfen. Dazu legt man einfach den geschliffenen Teil der Klinge plan auf den Schleifstein und führt sie in einer leichten Kurve über den Stein. Da der geschliffene Teil dabei immer plan auf dem Stein aufliegen sollte, merkt man recht schnell, welche Bewegung man dabei ausführen muss. Eigentlich sind diese Messer auch ideal, um das Schleifen zu erlernen.

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Mora Messer sind ausdrücklich als Arbeitsmesser gedacht, für die Werkstatt oder Baustelle, oder wo man im Umgang sonst nicht zimperlich ist. Wer auf teure Messer zum Anschauen und Streicheln steht, liegt mit Moras völlig falsch. Diese Messer sind zum Gebrauch gedacht und falls tatsächlich mal eines kaputt- oder verlorengehen sollte oder der Kollege es partout nicht wiederbringen will, kauft man eben für ~10 Euro ein neues.

Speziell die Carbonstahlversion wird nie wieder so schön glänzend aussehen wie am ersten Tag. Carbonstahl läuft an und bildet eine graue Patina. Das sollte man geschehen lassen, weil das einen leichten Schutz vor Korrosion darstellt. Ausserdem verringert sie auch die Übertragung eines metallischen Geschmacks auf Lebensmittel. Allerdings sollte man ein Carbonstahlmesser nie längere Zeit im Freien liegen lassen, weil es sonst rostet.

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Oben: Nagelneue Carbonstahlklinge. Unten: Graue Patina nach längerem Gebrauch

Natürlich hat Carbonstahl auch ein paar Vorteile gegenüber rostfreiem Stahl: Die Messer lassen sich schnell und leicht nachschärfen und aufgrund des Stahlgefüges ist eine höhere Schärfe erreichbar. Wer schnell eine Patina haben möchte, kann die Klinge einfach mit etwas Essig einreiben.

Fazit: Die Mora Messer sind die tauglichsten feststehenden Messer, die man in diesem Preissegement bekommen kann. Wer sich am Anlaufen des Carbonstahls stört oder viel in feuchtem oder Salzwasserumfeld arbeitet, sollte lieber zur rostfreien Version greifen.

Schimmel aus Silikonfugen entfernen

Wenn man im Internet nach Tips sucht, wie man Schimmel aus Silikonfugen entfernt, bekommt man häufig die Antwort, dass das nicht ginge und man unbedingt das Silikon entfernen und neu verfugen müsste. Oder man bekommt sinnlose Vorschläge, die nur wenig hilfreich sind.

Kürzlich bin ich aber auf diesen Blogbeitrag gestossen und der darin enthaltene Tip hat derart überzeugend funktioniert, dass ich das rebloggen möchte. Alle Credits gehen natürlich an den Autor.

Extremer Schwarzschimmelbefall an einer Fensterdichtung:

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schimmel_nachher

Alles, was man dazu benötigt, ist Chlorbleichlauge und etwas Küchenkrepp. Am einfachsten bekommt man Chlorbleichlauge in Form eines Chlorreinigers aus dem Supermarkt.

chlorreiniger_schimmel

Der Trick besteht darin, die Einwirkzeit auf die Silikonfuge zu verlängern, indem man etwas Küchenkrepp in schmale Streifen schneidet oder sich ein paar „Würste“ daraus faltet und sie auf die Silikondichtung legt. Danach gibt man den Chlorreiniger darauf und lässt das mindestens einen Tag lang einwirken. Anschliessend kann man das Küchenkrepp entfernen und hat ohne jegliche Mühe wieder eine komplett saubere Fuge. Kein Bürsten, Schrubben oder sonstige Nacharbeit erforderlich, der Schimmel verschwindet unter der Chlorbleichlauge einfach von selbst.

Hier das entsprechende Video dazu. Oder auch dieses hier.

Welchen Chlorreiniger man verwendet, ist dabei völlig egal. Natriumhypochlorit ist eine Chemikalie und die wirkt unter Markenname A nicht besser oder schlechter als unter Markenname B.

Der einzige Unterschied liegt in der Konzentration. Ich habe einen Chlorreiniger verwendet, der laut Etikett 2.8g Natriumhypochlorit auf 100g Wasser enthält und es hat funktioniert. Es gibt auch stärkere, die z.B. 4.5g Natriumhypochlorit auf 100g Wasser enthalten, damit gehts vermutlich noch schneller. Welche Tenside, Farb- oder Duftstoffe der Hersteller sonst noch reingetan hat oder welche Farbe die Flasche hat, ist völlig egal.

Übrigens ist auch in Schimmelentfernern auf Chlorbasis nichts anderes drin als Natriumhypochlorit, der Preisaufschlag fürs Wasser ist hier aber wesentlich höher.

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Wie man Webseiten von überflüssigem Müll befreit

Vermutlich hat jeder so seine Lieblings-Webseiten, die er täglich aufruft. Oft sind diese überladen mit Werbung, Popups, Social Media Plugins, Partnerangeboten und so weiter.
Natürlich verwenden viele Leute inzwischen einen Werbeblocker, aber die wenigsten wissen, dass man damit mehr als nur Werbung entfernen kann, und das völlig ohne Programmierkenntnisse.

Beispielsweise kann die Startseite von Youtube so aussehen, wenn man es schlicht und einfach mag:

youtube

Ein solcher Minimalismus ist Geschmackssache, das soll lediglich als Beispiel dienen, um was es in diesem Blogbeitrag geht, nämlich um das Entfernen von überflüssigen Elementen auf Webseiten. Mich persönlich haben die Videovorschläge von Youtube noch nie interessiert, warum sollte ich sie dann jedesmal mitladen?

Andere Webseiten warten dagegen mit Einblendungen oder fragwürdigen Inhalten auf, die auf Dauer ziemlich nervig sein können. So schiebt sich mir beispielsweise bei focus.de immer eine Messagebox von rechts ins Bild, wenn ich in einem Artikel nach unten scrolle:

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Natürlich kann man diese Box mit einem Werbeblocker und einem entsprechenden Filter entfernen. Für gewöhnlich muss man dafür im Quelltext der Webseite nachsehen, wie das Element heisst und dann eine Regel dafür schreiben. In Adblock sähe diese Regel so aus: „focus.de###flying_mbox“. Damit wird das DIV Element „flying_mbox“ auf der Domain focus.de blockiert.

Der Nachteil ist, dass man sich dafür ein etwas mit HTML und der Scriptsprache des Werbeblockers beschäftigen muss. Einige Werbeblocker wie uBlock oder Adguard besitzen jedoch ein Hilfswerkzeug, mit dem man sich ganz ohne jegliche Programmierkenntnisse mit der Maus ein Objekt auswählen und einen Filter dafür erstellen lassen kann.

Ausgerechnet der bekannteste Werbeblocker Adblock bietet diese Möglichkeit aber von Haus aus nicht (jedenfalls nicht zum Zeitpunkt dieses Blogbeitrags). Dafür kann man sich aber ein Add-On namens Element Hiding Helper herunterladen.
Nach der Installation erscheint ein weiterer Menüpunkt, sobald man auf das Adblock  Symbol klickt, nämlich „Select an element to hide“:

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Dadurch öffnet sich im Browser der „Element Hiding Helper“, hier auf der linken Seite. Rechts unten befindet sich die „fliegende Messagebox“ von Focus.de:

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Fährt man nun mit der Maus über ein Objekt auf der Webseite, wird dieses rot umrandet. Mit den Tasten W oder N kann man die Auswahl erweitern oder einengen. Mit „H“ kann man die Textbox verstecken, falls sie im Weg ist.

In diesem Fall fahre ich mit der Maus über die eingeblendete Messagebox und drücke die Taste W so oft, bis möglichst das grösste DIV Element des Objekts angezeigt bzw. rot umrandet wird. Dabei wird unten in Gelb der Name des DIV Elements eingeblendet, das im Quelltext der Webseite für die Messagebox zuständig ist, nämlich „flying_mbox“.
Wenn man sich sicher ist, mit W und N das richtige Element gefunden zu haben, drückt man „S“ für Select, damit öffnet sich ein Dialog mit dem entsprechenden Filtervorschlag:

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Hier kann man den Filter noch einmal anpassen, aber mit der Domain „focus.de“ und dem Namen des DIV Elements (flying_mbox) sind alle Voraussetzungen erfüllt. Nun die Regel einfach mit „Add element hiding rule“ hinzufügen und die dämliche „fliegende Messagebox“ ist Geschichte.

Die soeben erstellte Regel findet man anschliessend in der Filterliste von Adblock Plus wieder, unter „Custom Filters“ oder wie das eben bei euch eben heisst, falls ihr die deutsche Version habt. Wenn ihr beim Erstellen nicht das richtige DIV Element erwischt habt, könnt ihr die Regel dort wieder löschen oder bearbeiten.

Dies war nur ein Beispiel und möglicherweise hat sich Focus in 5 Jahren vielleicht was Neues ausgedacht oder nennt das Dingens anders, aber das soll ja nur demonstrieren, wie man ein Objekt auf einer Webseite entfernt.

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Mit Adblock Plus war ich jahrelang zufrieden, bis in der letzten Zeit immer mehr Werbung durchkam, und damit meine ich nicht nur „akzeptable Werbung“, sondern auch bezahlte.

Die Webseitenbetreiber lassen sich ausserdem immer neue Methoden einfallen, um Werbeblocker zu umgehen. Wie bereits gesagt handelt es sich bei Adblock und seine Varianten um den bekanntesten Werbeblocker und steht daher besonders im Focus. So kann ich mit Adblock Plus beispielsweise bild.de nicht besuchen, während das mit anderen Werbeblockern problemlos funktioniert (jedenfalls zum Zeitpunkt dieses Blogbeitrags).

Mittlerweile bin ich daher auf uBlock umgestiegen. Der funktioniert meiner persönlichen Meinung nach sogar besser als Adblock und ist schon von Haus aus mit einem „Element Picker“ zum Entfernen von Objekten ausgestattet. Es sind auch die gleichen Filterlisten wie bei Adblock verfügbar, uBlock bietet aber mehr Möglichkeiten als Adblock Plus, was beispielsweise die Rechte von Scripten angeht.

Klickt man nach der Installation von uBlock auf das Symbol im Browser, sieht man folgendes Menü:

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Auf den ersten Blick etwas verwirrend, aber in der Mitte sieht man, für welche der verbundenen Domains Scripte erlaubt oder verboten sind. Dabei wird zwischen permanenten und temporären Rechten unterschieden, auf die ich in diesem Blogbeitrag aber nicht weiter eingehen werde. Auf der rechten Seite findet man einen dicken blauen Knopf zum aktivieren/deaktivieren von uBlock und darunter das Symbol einer Pipette, mit dem man den „Element Picker“ aufruft.

Beispielsweise stört mich auf Focus.de auch, dass mich auf der linken Seite ständig eine Leiste mit Knöpfen verfolgt. Ist nicht so, dass die jetzt ein Ärgernis wäre, aber ich finde sie halt einfach nervig.

Um sie zu entfernen, ruft man über das Pipetten-Symbol den „Element Picker“ auf und fährt mit der Maus über das gewünschte Objekt. Nach einem Mausklick öffnet sich die rechte untere Dialogbox. Hier kann man auswählen, welches DIV Element entfernt werden soll. In diesem Fall wird „article-social“ vorgeschlagen. „Das übergeordnete Element „article-social-holder“ ginge natürlich auch.

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Per Vorschau kann man noch überprüfen, ob das Element wirklich das Gesuchte ist und dann mit „Create“ den Filter endgültig erstellen. Die nervige Social-Media-Leiste ist damit verschwunden.

Wenn man jetzt wieder auf das uBlock Symbol im Browser und danach auf die Titelzeile „ublock Origin 1.10.6“ klickt, kommt man ins Hauptmenü von uBlock. Euren soeben erstellten Filter findet ihr unter „My filters“.

Völlig egal, ob man nun uBlock oder Adblock mit dem „Element Hiding Helper“ benutzt, die Beispiele zeigen, wie man leicht Werbung oder sonstige Objekte auf Webseiten entfernen kann, ohne sich dafür mit der Scriptsprache beschäftigen zu müssen. Leider geht das nicht mit Elementen, deren Namen beispielsweise per Zufallsgenerator erzeugt werden oder anderen fiesen Scripten, aber für ein Grossteil der Objekte lässt sich so leicht ein Filter erstellen.

Falls eure regelmässig besuchten Webseiten ebenfalls überflüssige Sachen enthalten, wie Popups, Sidebars mit „Partnerangeboten“ oder bezahltes „Trending“, das euch nicht interessiert, dann greift einfach mal zum Element Picker und räumt dort ein wenig auf.

Putzen mit Natronlauge

Vermutlich kennt jeder das Problem hartnäckig eingebrannter Fette, wie sie z.B. im Backofen, eingebrannten Töpfen oder auf der Rückseite von Pfannen auftreten. Mit Natronlauge lassen sich diese mühelos entfernen.

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Die Rückseite einer Pfanne mit eingebranntem Fett

Alles, was man dazu benötigt, ist etwas Natriumhydroxid (Ätznatron), das in Wasser gelöst Natronlauge ergibt. Auch Fettlöser oder Backofenreiniger aus dem Supermarkt enthalten in der Regel Natriumhydroxid oder vergleichbare Laugen, dreht einfach mal eine Flasche um und schaut aufs Etikett.

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Backofenreiniger mit <2% Natriumhydroxid

Natürlich kann man sich auch gleich selbst Natriumhydroxid kaufen und daraus Natronlauge herstellen, ein Kilo bekommt man schon für wenig Geld – jedenfalls verglichen mit dem, was man für Reiniger im Supermarkt bezahlt, die dann auch nichts anderes als ein paar Gramm Natriumhydroxid und noch ein paar Tenside enthalten.

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Aber Vorsicht, der Umgang mit Natronlauge ist gefährlich. Sollte etwas davon ins Auge geraten, kann das zu Erblinden führen. Wenn sie „nur“ auf die Haut gerät, kann das Verätzungen zur Folge haben. Selbst in schwach konzentriertem Putzwasser kann man das seifige Gefühl auf der Haut spüren, die ganz schnell ausgelaugt wird. Deshalb gehören beim Putzen mit Natronlauge immer Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille mit dazu.

Handschuhe

Ebenso sollte man beachten, dass Natriumhydroxid nicht für alle Materialien geeignet ist. Aluminium reagiert sehr heftig mit Natronlauge bzw. wird dabei angegriffen. Auch sollte man Natronlauge nicht auf lackierten Oberflächen oder auf Holz anwenden. Und falls Spritzer davon auf die Kleidung geraten, habt ihr anschliessend Löcher in den Klamotten.

Ansetzen der Lauge und Dosierung

In der Regel erhält man Natriumhydroxid als Granulat (Flocken, Perlen o.ä.). Um eine Lauge mit etwa 1 Prozent herzustellen, benötigt man ca. 12 Gramm auf einen Liter Wasser, für 2 Prozent 24 Gramm und so weiter. Solch hohe Dosierungen sind aber nur bei sehr starken Verschmutzungen empfehlenswert, wie z.B. der eingebrannten Pfanne oder dem Reinigen eines Backofens. Für den Alltagsgebrauch (wie z.B. der unten vorgestellte Küchenreiniger) reichen schon weit geringere Konzentrationen.

Bei stärkeren Verschmutzungen kann man anstatt einer höheren Konzentration auch einfach etwas mehr Zeit zum Einwirken lassen. Wärme unterstützt die fettlösende Wirkung ebenfalls.

Beim Ansetzen der Lauge muss Natriumhydroxid immer in kaltes Wasser gegeben werden, niemals umgekehrt. Also nie das Granulat mit Wasser übergiessen, das kann heftige Reaktionen (z.B. Spritzen) verursachen. Ebenso sollte man dabei auf ausreichende Belüftung achten oder das gleich im Freien tun, die Dämpfe sind gefährlich.

Dabei kann die Natronlauge warm oder sogar heiss werden, das sollte man ebenfalls vorher wissen. Am besten benutzt man dazu ein geeignetes Glas- oder Kunststoffgefäss. Metall könnte zu heiss werden oder auch mit der Lauge reagieren (Aluminium beispielsweise geht als Gefäss überhaupt nicht).

Und zuguterletzt sollte man das Gebinde (also die Flasche / Dose / Behälter) sofort wieder verschliessen und vor Kindern sicher aufbewahren. Wer das Gebinde offen rumstehen lässt, hat später eventuell feuchtes oder pappiges Granulat und die Wirksamkeit lässt nach. Von der immensen Aufräumarbeit, wenn es im Eifer des Gefechts mal umkippt, gar nicht erst zu reden, das muss alles bis auf den letzten Krümel wieder entfernt werden.

Herstellung eines Küchen- bzw. Fettreinigers mit Natriumhydroxid

Zum Herstellen benötigt man nichts weiter als Natriumhydroxid und eine leere Sprühflasche. Für 500ml gebrauchsfertigen Reiniger reichen 1..2 Gramm Natriumhydroxid vollkommen. Wer keine geeignete Waage hat – das entspricht ungefähr einem Drittel eines Teelöffels. Das reicht für normale Fettverschmutzungen völlig, bei eingebrannten oder klebrigen Fettverschmutzungen kann man natürlich mehr nehmen.

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Sobald sich das Natriumhydroxid nach etwas Umrühren im Wasser gelöst hat, ist der Küchenreiniger auch schon fertig. Wer möchte, kann noch einen Spritzer Spülmittel oder eine kleine Messerspitze Schmierseife hinzugeben, das ersetzt die Tenside. Mit letzterer färbt sich die Lauge milchig weiss, wie auf dem Bild zu sehen. Schmierseife löst sich übrigens am besten in warmem Wasser,  dazu kann man die Lauge vorher in der Mikrowelle erwärmen (nicht kochen).

Ich empfehle übrigens eine Sprühflasche, die die Lauge nicht zu sehr vernebelt, um die Gefahr des Einatmens zu vermeiden. Die meisten Flaschen kann man auch auf „Strahl“ umstellen. Vergesst anschliessend nicht, die Flasche entsprechend zu beschriften, z.B. mit „Natronlauge“ oder „Küchenreiniger NaOH“ und vor Kindern sicher aufzubewahren.

Im Prinzip habt ihr gerade das Gleiche gemacht, was auch die Industrie tut, nämlich ein Winzigstel Natriumhydroxid in Wasser gelöst und etwas Tensid zugegeben. Okay, in industriell gefertigten Reinigern stecken natürlich noch Farbstoffe, Duftstoffe, Konservierungsmittel etc. und die Sprühflasche kostet auch noch Geld, aber ihr fragt euch vermutlich zu Recht, warum ihr im Supermarkt zig Euro dafür bezahlt.

Ein Kilo Natriumhydroxid kostet etwa 6..8 Euro, ein Kilo Schmierseife um die 3 Euro. Das reicht für die meisten, um sich jahrzehntelang einen Reiniger herzustellen.

P.S. Bitte beachtet alle Sicherheitshinweise im Umgang mit Natriumhydroxid. Wem der Umgang mit starken Laugen zu gefährlich ist, dem empfehle ich stattdessen den Küchenreiniger auf Soda-Basis.

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Spinnen vs Überwachungskameras

Bei der Installation einer Überwachungskamera macht man sich in der Regel darüber Gedanken, ob Katzen oder Vögel die Bewegungserkennung auslösen. Das tun sie zwar, aber die Zahl der Fehlalarme, die sie und ihre Kollegen verursachen ist eher überschaubar.

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Das Problem kommt aus einer ganz anderen Ecke: Die meisten Überwachungskameras verfügen über einen eingebauten Infrarotscheinwerfer für Nachtaufnahmen. Infrarotlicht ist für das menschliche Auge zwar unsichtbar, zieht nachts aber gerne Insekten an und somit können natürlich Fehlalarme ausgelöst werden.

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Insekten sind aber immer noch kein grösseres Problem. Natürlich werden die im Dunkeln vom Infrarotlicht angelockt und lösen Fehlalarme aus, speziell in den warmen Sommermonaten. Das eigentliche Problem sind jedoch Spinnen. Die sind nämlich auch nicht doof und wissen genau, wo sie ihr Netz am besten aufknüpfen.

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Schon bei wenig Wind schwankt der angeleuchtete Spinnenfaden und löst die ganze Nacht hindurch die Bewegungserkennung der Kamera aus.

Hier sabotiert eine Spinne gleich die ganze Kamera: Video

Ich bin nun dazu übergegangen, die Gehäuse und Halterung der Kameras einzufetten, damit die Fäden nicht daran haften können, aber dann werden sie eben an der Hauswand, am Regenrohr oder an der Fassade befestigt.

Die einzig sinnvolle Methode wäre, Kamera und Infrarotscheinwerfer getrennt zu installieren, was aber erheblich mehr Aufwand bzw. Kosten bedeutet. Ansonsten bleibt eben nur übrig, die Kameras bei Spinnenbefall regelmässig mit einem Teleskopbesen zu säubern.

Wer eine bessere Lösung gefunden hat, kann dazu gerne einen Kommentar hinterlassen.

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Wok kaufen – worauf achten?

Wok-Gerichte sind schnell zubereitet und schmecken lecker. Wer das aus dem Asien-Urlaub oder auch vom China-Imbiss um die Ecke kennt, spielt vielleicht mit dem Gedanken, sich selbst einen Wok zuzulegen. Da gibt es aber leider ein grundsätzliches Problem: Das Kochen mit dem Wok ist absolut nicht für unsere Elektroherde geeignet. Dabei geht es überhaupt nicht um die Frage, ob ein Wok einen flachen oder runden Boden hat, sondern dass ein Elektroherd einfach nicht die notwendige Hitze dafür liefern kann.

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Die Kochtechnik mit dem Wok nennt man „Stir-Fry“ oder auch „Pfannenrühren“. Dabei wird das Gargut unter sehr grosser Hitze im Wok ständig gewendet und dadurch ist ein typisches Wok-Gericht in wenigen Minuten fertig. Die dafür notwendige Temperatur kann nur Gas liefern. Selbst Induktionskochfelder rangieren nur am unteren Leistungsspektrum dessen, was für Stir-Fry nötig ist.

Falls ihr also einen Elektroherd habt, könnt ihr euch den Kauf eines Woks sparen, es bringt nichts. Wirklich. Stir-Fry ist damit nicht möglich und das ist eigentlich der einzige Grund, weshalb man sich einen Wok zulegt. Auf einem Elektroherd braten, dünsten oder garen könnt ihr in jeder anderen Pfanne auch, bedingt durch die Bauform vermutlich sogar noch besser.

Natürlich bieten die Hersteller trotzdem Woks für Elektroherde oder Kermikkochfelder an, aber das ist völliger Blödsinn, bitte fallt nicht darauf herein.
Darüber hinaus sind diese für westliche Küchen gedachten „Sehen-aus-wie-Woks“ nicht selten auch mit Teflon oder anderen Materialien beschichtet, die sich beim echten Stir-Fry glatt in Rauch auflösen würden. Teure Woks aus Edelstahl bereiten dagegen andere Probleme, denn an diesem Material klebt Fleisch sofort fest und das wars dann mit dem Pfannenrühren.

Ein echter Wok besteht dagegen aus Carbonstahl oder Gusseisen. Bei der Wahl zwischen diesen beiden Materialien würde ich Carbonstahl empfehlen, nicht nur des Preises wegen. Einen einfachen Carbonstahlwok bekommt man schon für ca. 15..20 Euro und was man hier einspart, kann man in einen ordentlichen Gaskocher investieren.

Gusseisenwoks sind zwar ebenfalls geeignet, materialbedingt aber immer dicker und schwerer und sie haben auch einen grösseren Temperaturverzug als ein einfacher Blech- bzw. Carbonstahlwok. Es dauert weit länger, bis ein Gusseisenwok die erforderliche Hitze erreicht hat, dafür hält er sie aber auch konstanter. Das kann man als Vor- oder Nachteil sehen, denn manchmal möchte man die Hitze ja auch schnell wieder wegnehmen können. Ausserdem kann man einen Gusseisenwok schlecht mit nur einer Hand schwenken. Gusseisen ist schwer, das macht man selbst als gestandener Mann nicht so einfach aus dem Handgelenk. Aus diesem Grund sind Gusseisenwoks auch eher mit 2 gegenüberliegenden Handgriffen ausgestattet statt mit nur einem Stiel.

Meine Empfehlung lautet daher: Der billige Blech- bzw Carbonstahlwok zum kleinen Preis. Dafür mindestens ein portables Gas- oder zur Not auch ein portables Induktionkochsfeld dazukaufen. Man kann einen Wok einfach nicht sinnvoll auf einem Ceran- oder Elektrofeld betreiben, es geht einfach nicht. Das hat auch überhaupt nichts mit Meinung zu tun, sondern mit Physik.

Natürlich muss man Carbonstahlwoks genau wie Eisenpfannen einmalig einbrennen. Dazu erhitzt man den Wok über der Gasflamme, bis das Material blau anläuft. Sobald sich der Wok überall blau verfärbt hat, beginnt der eigentliche Einbrennvorgang. Dazu gibt man etwas Öl in den heissen Wok und reibt ihn mit einem Küchenkrepp durch. Aufgrund der enormen Hitze empfiehlt es sich, das ölige Küchenkrepp dabei mit einer Grillzange o.ä. festzuhalten. Der Carbonstahl wird sich dabei allmählich schwarz verfärben, das ist die erwünschte Patina bzw. „Antihaftbeschichtung“. Dann könnt ihr mit dem Wok loslegen.

Warum schreibe ich das?

In den letzten Jahren tauchen immer mehr Webseiten im Internet auf, die Küchengeräte oder andere Produkte „testen“ und Kaufempfehlungen aussprechen. Dabei handelt es sich um nichts weiter als um Afiliate-Marketing, d.h. diese Webseiten und angeblichen Produkttests sind nur Linkfänger, die dann auf das empfohlene Produkt bei Amazon weiterlinken. Von dort gibt es nämlich eine Provision, sobald der weitergeleitete Besucher etwas kauft, das nennt sich „Amazon-Partnerprogramm“. Die Betreiber dieser Webseiten haben oftmals keinerlei Ahnung von Woks oder den sonstigen Küchengeräten, die sie da angeblich testen, sondern sind nur an den Weiterleitungen bzw. der Vergütung dafür interessiert.

Ich hingegen verdiene keinen Cent an meinem Blog. Oft sitze ich etliche Stunden an einem Beitrag, an dem ich nix verdiene (f**k, warum mache ich das eigentlich nochmal? Vielleicht sollte ich mich stattdessen lieber beim Amazon-Partnerprogramm anmelden und Provisionen für falsche Empfehlungen einstreichen). Die Werbung, die hier auftaucht, stammt allein von meinem Blogbetreiber WordPress, der mir im Gegenzug dafür eine kostenlose Plattform für mein Geschreibsel bietet.

Wenn ihr echte Informationen über Woks und das Kochen damit haben wollt, empfehle ich das Forum des Grillsportvereins, Wok-Abteilung. Tolle Bilder dort übrigens, es besteht allerdings die Gefahr, dass man schon beim Ansehen hungrig wird. 😉

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Schmierseife, warum brauch ich das?

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Schmierseife? Igitt!
Das ist doch irgendwas von Oma und voll eklig klingt das auch noch.

Stimmt, Schmierseife kennt man schon seit Jahrhunderten und der Name mutet vielleicht wirklich etwas altbacken an. Vermutlich bezeichnen die Hersteller ihre Produkte auch deshalb lieber als „Goldseife“ oder „Grüne Seife“, das klingt doch gleich viel besser und irgendwie auch voll öko.
Ich werde aber im Folgenden bei der Bezeichnung “Schmierseife” bleiben, denn das ist einfach der korrekte Begriff und sobald man weiss, was dahinter steckt, ist daran auch nichts Ekliges.

Bei der Seifenherstellung werden Fette durch Laugen verseift. Während „normale“ Seifen mit Natronlauge hergestellt werden und und daher als feste Seife ausfallen, so werden Schmierseifen mit Kalilauge gemacht und bleiben flüssig bis pastös, das war wohl auch der Grund für die Namensgebung. Auf jeden Fall aber ist Schmierseife ein bewährtes Putzmittel für fast das gesamte Haus und kann darüber hinaus noch etliches mehr.

Zum Putzen gibt man einfach etwas Schmierseife in einen Eimer Wasser – und das ist wohl der einzige Punkt, an dem feste Schmierseifen einen Nachteil haben – sie lösen sich eher träge. Daher ist es hilfreich, warmes Wasser zu verwenden.

Es gibt aber auch flüssige Schmierseifen, die sich selbst in kaltem Wasser sofort lösen. Welche Produktform man nun bevorzugt ist wohl eher eine Frage des Geschmacks oder der Bequemlichkeit, ich persönlich bevorzuge jedenfalls klassische Schmierseifen und mag auch den typischen Geruch.

Tipp: Beim Ansetzen des Wischwassers zuerst etwas Soda in das warme Wasser geben und einmal umrühren. Das fällt den Kalk aus und das Wasser wird weicher. Auch wird dadurch zusätzlich die Alkalität erhöht, was besonders bei Fettverschmutzungen interessant ist. Danach gibt man die Schmierseife dazu.

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Flüssige Schmierseife

Einmal im Putzeimer kann man damit fast alle Böden und Oberflächen im Haus wischen, bei entsprechend niedriger Verdünnung sogar Fenster. Man kann sich aber auch etwas Schmierseife mit Wasser in eine leere Sprühflasche füllen und hat so den Reiniger immer gleich zur Hand. Übrigens kann man das auch prima mit dem selbstgemachten Soda-Reiniger kombinieren.

Schmierseifen enthalten in der Regel zusätzlich Glycerin und hinterlassen dadurch auf den gereinigten Oberflächen einen leichten Film, den man auch als „Schutzfilm“ bezeichnen könnte. Den spürt und fühlt man zwar nicht (da ist nichts „Schmieriges“) aber man kann beobachten, dass beispielsweise Wasser für einige Zeit anders abperlt oder Oberflächen schöner glänzen. Darum wischt man auch heute noch gerne Steinböden mit Schmierseife.
Laminat oder Linoleum sollte man hingegen besser nicht damit reinigen, das könnte Streifen hinterlassen oder sogar das Material schädigen. Linoleum beispielsweise ist ein Produkt auf Leinölbasis und daher nicht geeignet für alkalische Reinigungsmittel.

Gelegentlich wird behauptet, dass Schmierseife pH-neutral sei, aber das stimmt so nicht. Tatsächlich werden viele Schmierseifen nachträglich noch alkalisch eingestellt, was aber grundsätzlich eine wünschenswerte Eigenschaft ist. Alkalische Reiniger lösen Fett sehr gut und sind auch gegen Bakterien, Algen, Schimmel, Pilze usw. wirksam. Daher sind alkalische Schmierseifen auch ein gutes Mittel, um Terrassen zu reinigen, Grünbelag zu entfernen oder sonstige Flächen hygienisch zu säubern.

Aus diesem Grund nutzt man sogenannte „grüne Seifen“ auch gerne in Piercing- oder Tätowierstudios, um die Haut vorzubereiten und Infektionen vorzubeugen.
Schmierseife gilt ohnehin bei Verletzungen, Nagelbettentzündungen und vielen anderen Wehwehchen als Hausmittel und die meisten Pflanzenfreunde wissen sowieso, dass man damit Blattläuse und andere Plagen bekämpfen kann. Vermutlich hat der eine oder andere genau aus diesem Grund sogar schon Schmierseife zuhause und ist noch gar nicht auf die Idee gekommen, dass man damit auch putzen kann.

Wozu braucht man nun also Schmierseife?

Tatsächlich braucht man sie nicht wirklich, denn Reiniger auf Tensidbasis decken heute auch fast alles ab, was es zu putzen gibt. Dennoch ist Schmierseife eine gute und bewährte Alternative für alle, die keine Reiniger mit uneinsehbaren, bedenklichen oder gar allergieauslösenden Inhaltsstoffen mehr verwenden möchten.
Zudem ist sie wirklich fast universell im Haushalt einsetzbar, gilt als biologisch sehr gut abbaubar und nicht zuletzt ist sie auch noch günstig. Ein Kilo Schmierseife kostet bei mir im Einzelhandel €2.75, damit kommt man schon ziemlich weit.

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Der Rasierhobel – Preiswert und gut rasieren mit Stil

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Wie vermutlich die meisten Männer bin auch ich im Laufe meines Lebens einmal auf die Systemrasierer von Gilette und Wilkinson reingefallen. Nicht dass diese schlecht rasieren würden, aber hier wird man ganz klar abgezockt – aus dem Lockangebot mit Rasierer und Ersatzklinge wird ganz schnell ein teurer Spass, sobald man die Klingen nachkaufen muss. Natürlich ist das Rockefellerprinzip nichts Neues, aber die Preise von 20..30 Euro für eine Handvoll Rasierklingen sind mittlerweile völlig aus dem Ruder gelaufen.

Es gibt aber auch den klassischen Rasierhobel, den mittlerweile viele Männer wiederentdecken. Damit rasiert man sich genauso gut wie mit einem Systemrasierer und qualitativ hochwertige Klingen bekommt man schon ab 10..20 Cent.

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Dabei sollte man keinesfalls den Fehler machen, zu den billigen Plastikhobeln aus dem Supermarkt zu greifen (siehe Bild oben), sondern lieber gleich in einen richtigen Hobel zu investieren, denn da liegen Welten dazwischen.
Böse Menschen behaupten sogar, diese Plastikhobel stünden nur deshalb noch im Supermarkt, damit man nach dem Ausprobieren enttäuscht wieder zum Systemrasierer zurückkehrt.

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Ein richtiger Hobel aus Metall spielt dagegen in einer ganz anderen Liga und damit macht das Rasieren dann auch nachhaltig Spass. Empfehlenswert sind beispielsweise die Hobel von Mühle oder Merkur – beides deutsche Hersteller, deren Produkte weltweit einen guten Ruf besitzen und die euch jahrzehntelang halten werden.
Selbstverständlich gibt es noch weitere erwähnenswerte Hersteller, aber mit diesen beiden liegt man schon mal garantiert nicht falsch.

Was ist beim Umstieg zum Rasierhobel zu beachten?

Umsteiger von Systemrasierern müssen sich erst einmal an den Umgang mit dem Rasierhobel gewöhnen. Man setzt ihn ganz leicht ohne Druck an und lässt ihn fast von selbst über die Haut gleiten. Dabei ist es empfehlenswert, sich mit der Wuchsrichtung der Barthaare zu rasieren, der richtige Winkel stellt sich dabei schnell von selbst ein.

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Unterhalb des Kinns ändert sich in der Regel die Wuchsrichtung, dort rasiert man dann von unten nach oben. Manche Leute tragen anschliessend noch einmal Schaum auf und machen einen weiteren Durchgang entgegen oder quer zur Wuchsrichtung.

Am Anfang gibt es vielleicht noch den einen oder anderen Schnitt, aber mit wachsender Erfahrung rasiert man sich damit genauso gut und sicher wie mit einem Systemrasierer. Man sollte nur ein paar Dinge beachten:

  • Rasierhobel ohne Druck ansetzen
  • Klingenblock nie seitwärts bewegen (Schnittgefahr)
  • Es gibt keinen 3D-Sensor-Wackelkram, dafür aber das Geschick eurer Finger

Ein weiterer Vorteil des Hobels ist übrigens, dass sich der Zwischenraum zwischen den Klingen nicht so schnell mit Haaren zusetzt. Bei Systemrasierern schien die einzige Innovation der letzten Jahrzehnte darin zu bestehen, ständig immer mehr Klingen auf (begrenztem) Raum unterzubringen. Somit liegen die Klingen natürlich immer dichter aufeinander und es kommt schnell zum erwähnten Zusetzen der Zwischenräume.
Beim Rasierhobel existiert dieses Problem dagegen kaum, denn hier gibt es ja nur eine einzige Klinge. Haar- und Seifenreste werden über die sogenannte Schaumkante abgeführt.

Fazit

Die Hobelrasur hat Stil und macht Spass. Im Gegensatz zu Systemrasierern kauft man sich einmal im Leben einen ordentlichen Rasierer und bekommt anschliessend für kleines Geld exzellente Rasierklingen. Keiner muss mehr wochen- oder monatelang die gleichen abgenutzten Rasierklingen benutzen, weil die Dinger ein Vermögen kosten. Stattdessen wechselt man regelmässig die Klinge und hat jedesmal eine scharfe Rasur.

Natürlich sind auch Double Edge Rasierklingen nicht auf dem gleichen Stand wie vor 100 Jahren stehengeblieben, sondern sind heute erheblich besser als früher. Aber auch hier sind Wilkinson und Gilette längst nicht das Maß der Dinge, sondern haben nur durch die ständige Werbedröhnung für ihre Systemrasierer eine hohe Markenbekanntheit erreicht. Freunde der Hobelrasur bevorzugen in der Regel andere Hersteller, nicht nur des Preises wegen. Gute Rasierklingen bekommt man schon unter 2 Euro / 10 Stück.

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Die hier abgebildeten Klingen sollen keineswegs eine Empfehlung darstellen, die waren zum Zeitpunkt des Fotos gerade in der Schublade bzw. die Packungen noch unbenutzt. Mit der Zeit wird wohl jeder Hobelbesitzer schon allein aus Neugier mehrere Hersteller durchprobieren und eine eigene kleine Sammlung anhäufen.

Eine allgemeingültige Empfehlung, welches denn nun „die beste Klinge“ ist, kann man nicht abgeben, da dies eine stark subjektive Erfahrung ist und natürlich auch vom verwendeten Hobel bzw. Gesicht abhängt.
Zur Zeit gilt die „Feather“ als schärfste DE Rasierklinge (Stand 2015), aber das muss deswegen nicht bedeuten, dass man sich damit auch am besten rasiert oder dass diese Klinge jedem liegt.

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Der richtige Schaum

Auf Knopfdruck aufgeschäumter Dosenschaum ist zwar schnell und bequem, kann von der Qualität her aber nicht mit klassischen Rasierseifen mithalten. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die Hersteller ihre Rasierer zusätzlich noch mit einen „Lubra-Strip“ oder Gleitstreifen ausstatten, mit einem guten Schaum aus einer Seife ist so etwas nicht nötig.

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Rasierseifen werden dagegen mit einem Pinsel aufgeschlagen und ergeben einen wesentlich besseren, cremigeren Schaum. Für gewöhnlich befindet sich die Seife in einer Dose oder einem Tiegel, es gibt sie aber auch als Seifenstück oder als Stick, den man einfach über die angefeuchteten Bartstoppeln reibt und anschliessend mit dem Rasierpinsel direkt im Gesicht aufschäumt. Eine Rasiercreme ist im Prinzip ebenfalls eine Seife, nur dass sie halt in einer Tube steckt.

Egal ob man die Seife nun aus einer Plastikdose, einem edlen Porzellantiegel oder direkt im Gesicht aufschäumt: Wichtig ist vor allem, dass man den Bartstoppeln immer ein paar Minuten Zeit zum Einweichen gibt. Deshalb rasieren sich viele Leute gerne nach dem Duschen, wenn die Haut bzw. die Stoppeln schon entsprechend eingeweicht sind.

Rasierseifen gibt es von supergünstig (weniger als 1 Euro) bis hin zu Nobelseifen für 20 Euro und mehr. Da Seifenstücke selbst bei täglicher Rasur ziemlich lange halten, kann man auch ruhig einmal mehr Geld für eine luxuriöse Rasierseife oder einen exklusiven Duft ausgeben. Zum Einstieg oder zum Ausprobieren tut es aber auch schon der einfache Rasierstick aus dem Supermarkt für ca. 75 Cent.

Und was kostet der ganze Spass?

Der teuerste Posten ist sicherlich der Rasierhobel selbst, aber diese Investition tätigt man ja in der Regel nur einmal. Schon ab ca. 30 Euro bekommt man erstklassige Hobel, das entspricht ungefähr dem, was man mittlerweile für eine Handvoll Systemrasiererklingen abdrücken muss.
Selbstverständlich kann man auch weit mehr ausgeben, aber ein Hobel für viele hundert Euro rasiert deswegen nicht automatisch auch besser.

Die Folgekosten bestehen dann nur noch aus dem Nachkauf der Klingen und die sind erfreulich günstig. Gute Klingen gibt es bereits zwischen 1..2 Euro im Zehnerpack und mit einer rasiert man sich im Durchschnitt vielleicht drei bis acht Mal (manche mehr, manche weniger).
Im Internet bekommt man beispielsweise 100 Klingen der Marke Astra für ca. 11 Euro, das ist selbst für Vielrasierer mehr als ein Jahresvorrat. Aber auch in Drogeriemärkten gibt es gute Klingen schon ab 1.29 Euro / 10 Stück, meist handelt es sich um zugekaufte Klingen bekannter Hersteller, die unter der eigenen Hausmarke angeboten werden.
Es gibt natürlich auch teurere Klingen, aber teurer bedeutet hier ebenfalls nicht automatisch gleich besser. Selbst bei täglicher Rasur ist niemand gezwungen, mehr als 5..10 Euro im Jahr für Klingen auszugeben, wenn man das nicht möchte.

Wer gleichzeitig noch auf Rasierseife umsteigt, was ich aufgrund der besseren Eigenschaften stark empfehle, benötigt dafür natürlich auch noch einen Rasierpinsel. Einfache (siehe Bild) gibt es schon ab 4..5 Euro aufwärts, aber da ein Pinsel nicht selten 10 Jahre oder länger hält, lohnt es sich durchaus, gleich etwas mehr Geld in einen höherwertigeren Pinsel investieren.
Das Motto des Blogs heisst jedoch „preiswert und gut rasieren“ und das funktioniert auch schon mit einen einfachen Modell aus dem Drogeriemarkt.

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Vor dem Kauf eines Rasierhobels und Zubehör lohnt es sich natürlich auch mal in Foren zu stöbern, die sich auf Nassrasur spezialisiert haben:

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